Salzburg

Dom zu Salzburg

Glas+Metall Weissofner realisierte:


Der Salzburger Dom ist die Kathedrale der römisch-katholischen Erzdiözese Salzburg und damit Metropolitankirche der Kirchenprovinz Salzburg; sie ist den hll. Rupert und Virgil geweiht, das Patrozinium wird am Rupertitag, dem 24. September, begangen.[1] Der während des Dreißigjährigen Krieges vollendete Barockbau steht unter Denkmalschutz und gehört zum UNESCO-Welterbe.

Unser Auftrag: Nurglas-Windfänge für den Dom zu Salzburg

Beschreibung der handwerklichen Leistung:

Wir wurden im Herbst 2020 vom Dombaumeister Herrn Hermann Aigner kontaktiert, mit der Bitte bei der Herstellung zweier Windfänge im Dom auszuführen.

Das besondere an der Arbeit war, dass der bereits bestehende Windfang im Bereich des Mittelschiffes, welcher aus den 1950er Jahren stammt, absolut detailgleich nachgebaut werden musste. Als Vorlage diente uns der eine Originalwindfang, weiteres waren auch noch handgezeichnete Pläne aus den 1950er Jahren vorhanden.

Die Herausforderung bestand zum einen darin, dass all diese Profile in Querschnitt und Dimension heute nicht mehr am Markt erhältlich sind. So wurden zum Beispiel von sämtlichen geschwungenen und mehrfach profilierten Glasleisten, die exakten Maße abgenommen und wurden diese dann dem Original gleich, neu hergestellt. Auch für die tragende Stahlunterkonstruktion wurden die Profile manuell dem Original gleich, hergestellt.

Die Stoßgriffe aus Messing inkl. der geschwungenen Montagekonsolen wurden ebenfalls eins zu eins, dem Original gleich, hergestellt.

Die geschwungenen Konsolen wurden mittels Hartlöten an einem dickwandigen Messinggriffrohr befestigt.

Die runden Messing Embleme, welche auf die Glaselemente geklebt wurden, wurden mittels Gürtelarbeit, durch Punzieren, auch bei uns im eigenen Haus, in Handarbeit gefertigt.

n unsere Konstruktion wurden die notwendigen Elektro-Verkabelungen für die indirekte Beleuchtung eingezogen. Für die anschließenden Portierlogen wurden eigens designte Laserbleche mittels selbst hergestellten Vorrichtungen in eine Wellenform gepresst. Eine besondere Herausforderung dabei war, die durch die Altstadtkommission exakt vorgegebenen Wellenlängen und Radien, möglichst genau zu erreichen.


Übersicht: